Informationen über das Training
Der Boxsport stellt für viele Jugendliche eine sehr attraktive sportliche Betätigung dar, da er ein geeignetes Aggressions-Ventil
zum Alltag bietet. Über das Interesse am Boxsport und die regelmäßige Teilnahme am Training lassen sich Beziehungen zwischen den
Trainern und den Jugendlichen im Sinne einer Lehrer-Schüler-Beziehung aufbauen, welche von gegenseitigem Respekt und persönlicher
Wertschätzung geprägt sein sollte.
Eine Boxsport-orientierte Gewaltprävention funktioniert nur über eine kontinuierliche enge
Zusammenarbeit der Trainer als feste Bezugs-personen. Hierzu gehören klare Regeln, Disziplin, sportliche Fairness, gegenseitiger
Respekt, kein Anwenden der Boxtechniken außerhalb des Trainings und festgelegte Grenzen, an denen die Jugendlichen persönlich
wachsen können. Im Boxtraining erfahren die Jugendlichen, dass "hart und stark sein" kein Widerspruch zu Fairness und sozialem
Miteinander darstellen muss, sie können sich dort sportlich und persönlich weiterentwickeln.
Die gewaltpräventive Wirkung des
Trainings leitet sich aus dem sportlichen Erfolgserlebnis und der damit einhergehenden Stärkung des Selbstbewusstseins ab. Mit
dem gewonnenen Selbstvertrauen fällt es den Jugendlichen erheblich leichter souverän und defensiv mit Konflikt-situationen
umzugehen, da der Impuls des "sich beweisen müssens" keinen Nährboden mehr in einem durch den Boxsport gefestigten Charakter findet.
Boxtechniken: